Philosophie

Beschreibung des Faches

Das Studium ist vorgesehen für Interessenten an einer theoretischen und philosophischen Weiterbildung im Fach Philosophie und Gesellschaftswissenschaften. Voraussetzung ist ein ordnungsmäßiger Abschluss des Mastersstudiums mit Schwerpunkt auf dem einschlägigen oder einem verwandten Fach.

Ziel des Doktorandenstudiums im Fach Philosophie ist es hochqualifizierte wissenschaftliche Mitarbeiter auszubilden, abgestimmt auf das Studium allgemeiner Gesetzmäßigkeiten in der jeweiligen Gesellschaft vom Standpunkt der Ontologie, Gnoseologie und Ethik aus. Sie sollen befähigt werden Probleme zu lösen, die ganzheitlichen, universalen Charakter haben. Meist arbeiten die Absolventen als Hochschullehrer und haben die wichtige Aufgabe der Erziehung von Studenten zu einer neuen Art von Verantwortung, die eine solide gesellschaftliche Entwicklung auf allen Gebieten garantiert.


Aufnahmeprüfung

Die Aufnahmeprüfung hat den Charakter eines Diskurses über das vorgeschlagene Projekt, in dem der Bewerber seine Voraussetzungen zur wissenschaftlichen Arbeit nachweisen muss. Der Akzent liegt auf der Orientierung auf das gewählte Thema in der wissenschaftlichen Produktion, auf der Fähigkeit die Teilproblematiken in ganzheitliche historische Zusammenhänge einzuordnen und auf der Formulierung eigener Schlussfolgerungen.

Der Bewerber legt vor:

– ein Referat – Entwurf des Projekts einer wissenschaftlichen Arbeit (bis 10 Seiten) über ein vom Bewerber gewähltes Fachthema, einschließlich Bibliographie, in dem er eine tiefgreifende Orientierung in der jeweiligen Forschungsproblematik nachweist, mit der er sich im Doktorandenstudium beschäftigen will. Das Projekt sollte eine Charakteristik der Forschungsproblematik beinhalten, eine grundlegende Vorstellung vom Ziel und von der Struktur der jeweiligen Problematik, die in Erwägung gezogenen Methoden theoretischer und wissenschaftlicher Forschungsarbeit und die Fachliteratur.

– ein Verzeichnis der studierten Literatur aus dem gewählten Fach, die er in der Lage sein muss kritisch zu interpretieren.


Bewertungskriterien:

Bewertung in Punkten 1-10, Höchstpunktzahl 10, Mindestpunktzahl für die Aufnahme 7.


Profil des Absolventen

Der Absolvent des Doktorandenstudiums ist zu schöpferischer Forschungsarbeit auf dem Gebiet der Philosophie mit Fokus auf die Philosophie der Erziehungswissenschaften befähigt. Er beherrscht die ontologischen, gnoseologischen sowie ethischen Voraussetzungen des philosophischen Denkens auf dem Feld der Erziehung und Bildung und dies sowohl vom diachronischen als auch vom synchronischen Standpunkt aus. Durch das Studium hat er die Voraussetzungen erworben den habituellen Charakter der Erziehung und Bildung vom philosophischen Standpunkt aus zu verstehen und somit zur Entwicklung des europäischen und universalen Denkens im Rahmen einer Bildungsgesellschaft beizutragen. Der Absolvent ist vorbereitet auf eine erzieherisch-wissenschaftliche Tätigkeit an der Hochschule, an relevanten Forschungsinstituten, aber auch auf eine politische Tätigkeit gemeinnützigen Charakters.


Prof. PhDr. Anna Hogenová, CSc.

Betreuer der Promotion

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Last change: May 19, 2004 16:46 
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